Pfarreien-Verbund Nürnberg - Am Ludwigskanal

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Pfarreien-Verbund Nürnberg - Am Ludwigskanal  Brief  2 / 2005
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Nähere Informationen im Internet unter:
www.bistum-eichstaett.de/seelsorgeeinheiten


Sternwallfahrt zum Pillenreuther Klösterle
80 Pilger der vier Pfarreien beten und singen

Am 08. Juli 2005 pilgerten ca. 80 Gläubige des "Pfarreien-Verbundes Nürnberg - Am Ludwigskanal" während einer Sternwallfahrt zum Klösterle  Pillenreuth. Die Gemeinden St. Rupert und St. Wunibald kamen von Norden am Ludwigskanal entlang, die Kornburger trafen in Worzeldorf auf die Corpus Christi-Gemeinde. Sie pilgerten betend  und singend begleitet von der Kornbur­ger Blaskapelle nach Pillenreuth weiter.

Dort feierten die vier Gemeinden gemeinsam einen Wortgottesdienst unter freiem Himmel an der Stelle, wo das ehemalige Kloster Pillenreuth stand, dessen Kirche den Namen “Corpus Christi“ trug. Gerald Scharl, der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Corpus Christi, gab einen kurzen Überblick zur Entstehungsgeschichte und zum Werdegang des Klosters. Pfarrer Heinz Schweiger leitete den Gottesdienst. Im strömenden Regen folgten die Pilger seiner Ansprache.

Beim anschließenden Abendessen im Wirtshaus oder Biergarten, der noch ein bißchen feucht war, kamen die  Pilgern in fröhlicher Runde ins Gespräch und tauschten sich aus.

Da dieser Gottesdienst sehr gelungen war und angenommen wurde, wäre es schön, wenn sich die vier Gemeinden einmal jährlich bei einem ähnlichen Anlaß gemeinsam treffen würden.


Pfarrer Heinz Schweiger während seiner Ansprache im Kloster Pillenreuth. Im Hintergrund die Bläserkapelle aus Kornburg


Mitglieder der vier Gemeinden hatten sich zum Gebet versammelt

 

„Ein Feld, ein Mann und ein(e Million) Pilger“

Den XX. Weltjugendtag am 20./21. August 2005 auf dem Marienfeld bei Köln miterlebt

Auf dem Weg 
Todesmutig hatten wir uns in ein Getümmel von mehreren hundert Jugendlichen, deren Sprachen wir oft nur ansatzweise verstanden, gestürzt und waren hochmotiviert, auf dem Weg zum Marienfeld nicht schlapp zu machen. Schließlich konnten wir uns als echte Kerpener doch nicht blamieren, wo doch einige Pilger schon über 5 Stunden zu Fuß unterwegs waren und keinen Mucks von Jammerei von sich gaben. „Kumba jah my Lord, kumba jah...“ sang ein Mitglied der amerikanischen Pilgergruppe neben uns, als sei es das normalste überhaupt, an einem Samstagmorgen mit u.a. Schlafsack, Isomatte und einem ziemlich schweren Rucksack bepackt, gut gelaunt auf ein großes Feld zu pilgern. Auch leichte Transportschwierigkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln waren von den meisten Jugendlichen gut verarbeitet worden („Someone missed the S6, my Lord, kumbah jah. Someone missed the S6...“) und konnten die durch und durch positive Stimmung, die auf dem Weg zum Marienfeld herrschte, in keinster Weise trüben.

Ankunft auf dem Marienfeld
Nach einiger Zeit hatten wir dann auch endlich unser Feld (Das Volunteer Feld B6) erreicht und schon mal die wichtigsten Eckpunkte geortet: Dixi-Klos, Essensausgabestellen und die Info-Stände, an denen man meistens schöne kleine Krimskrams-Geschenke bekam. Außerdem nutzten wir die Zeit, um uns auch noch die anderen Felder etwas genauer anzusehen, und nach Bekannten Ausschau zu halten. Auf dem gesamten Marienfeld war ziemlich viel Betrieb, dennoch kam keine Hektik oder Drängelei auf. Alles lief erstaunlich gesittet ab, es wurde hier und da gesungen oder sogar getanzt und, je näher die Ankunft des Papstes Benedikt XVI. rückte, umso mehr stieg die Spannung unter den Pilgern an. Die Reaktionen, als der ‚Heilige Vater’ dann schließlich angekommen und das erste Mal auf den Leinwänden sichtbar wurde, waren erstaunlich; "Benedetto"-Rufe wurden laut, einigen Pilgern trieb es die Tränen in die Augen und eine Gruppe Freiwilliger, die sich neben uns niedergelassen hatten, fiel sich in die Arme und jubelte laut.


Vigilfeier bei Kerzenlicht auf dem Marienfeld


Vigilfeier
Dann begann die Vigil, und alles wurde etwas ruhiger und besinnlicher. Auch wenn wir von unserem Feld aus den Papst nur als kleinen weißen Strich erkennen konnten, so sahen wir doch sehr gut, wie der gesamte Papsthügel nach und nach im Kerzenschein erleuchtet wurde. Wenn man sich auch nur umdrehte, sah man überall angezündete Vigilkerzen, die jeder Pilger auf dem Marienfeld erhalten hatte.

Eingemummelt in Schlafsäcke, Decken und dicke Pullis saßen wir da, waren sehr stolz, wenn wir zum gerade vorgelesenen Gebet oder zum gerade gesungenen Lied die passende Seite im Pilger-Liturgie-Buch fanden, und genossen einfach die unglaubliche Ruhe, die in der Menge herrschte. Also alles in Allem war es sehr gemütlich bei der Vigil, auch wenn wir das Ende doch etwas abrupt fanden. Zitat: „Och, Achso, jetzt ist schon Schluss, deswegen hört man nichts mehr ... ich hab schon gedacht unser Lautsprecher sei ausgefallen“.


Meditative Stimmung: 
Früh am Morgen auf dem dem Marienfeld

 

Die Nacht auf dem Marienfeld
Trotz großer Pläne à la "Natürlich schlafen wir nicht, wir machen durch und spielen Karten und laufen etwas rum oder so..." waren die Schlafsäcke doch auf einmal ziemlich gemütlich und die aufblasbaren rosa Winkehände, die sich in den Pilgerrucksäcken befanden, stellten sich als erstaunlich guter Kissenersatz heraus.

Natürlich wurde es nie vollkommen ruhig auf dem Marienfeld, ständig liefen Leute auf den Wegen hin und her, und irgendwo in der Ferne sang auch noch jemand mit der Gitarre ein Liedchen. Es gab auch immer noch Hartgesottene, die auch noch in der Nacht versuchten, ein T-Shirt gegen die inzwischen legendären blauen cowboyähnlichen Hüte der Italiener oder ähnliche Schätze einzutauschen. Einmal in der Nacht das Dixi-Klo aufzusuchen war wie ein Drahtseilakt, denn ständig musste man aufpassen, dass man niemandem auf den Kopf oder auf die Hand trat. Na ja, zumindest schienen wir noch Glück gehabt zu haben, denn wir wachten am nächsten Morgen mit allen Gliedmaßen vorhanden wieder auf. Kalt war es eigentlich nicht, nur ziemlich nass, da wohl auch der ganze Tau dieser Welt unheimlich gerne aufs Marienfeld wollte. Außerdem war es ziemlich nebelig, und den Weg zum Klo konnte man alleine schon nicht mehr antreten. 

Zwar waren wir in unserer Vierergruppe schon alle wach, aber trotzdem war es ein ziemlicher Schock als plötzlich um Punkt sieben Uhr jemand‚ "Guten Morgen, Marienfeld, ich hoffe ihr habt alle gut geschlafen???!??!??? Good morning Marienfeld, I hope..." krähte und dies dann auch in 10000000-facher Lautstärke durch die Lautsprecher über das gesamte Feld schallte. Toll. Jetzt waren aber wenigstens alle wach und konnten dem Morgengebet zuhören, das ungefähr 10 Minuten dauerte und nicht soooooo spektakulär ankam. Aber das war ja sozusagen erst die Vorarbeit auf das große Finale des WJT 2005 – die Abschlussmesse.

Abschlußmesse
Die Stimmung, die bei besagter Messe herrschte, ist schwer zu beschreiben – es war einfach das schöne friedliche Miteinander aller Pilger, das den Tag zu etwas Besonderem machte. Mir persönlich war die Messe ehrlich gesagt etwas zu trocken. Traditionsbewahrung hin oder her, aber immerhin handelte es sich um den WeltJUGENDTag und ich hätte mir etwas mehr "Action", mehr schöne Lieder à la "Jesus Christ, you are my life" oder "Venimus adorare eum" (das Mottolied des XX WJT) gewünscht, aber, als Benedikt XVI. zum Abschluss über allen Anwesenden seinen Segen aussprach, war das schon ein ziemlich seltsames, aber gutes Gefühl. "Ich bin vom Papst gesegnet" hört sich schon nach was an, finde ich.

Der Rückweg war etwas schwerer als der Hinweg, trotzdem brauchten wir tatsächlich eine Stunde weniger. Muss wohl an unseren genialen Schleichwegen in Horrem gelegen haben, die die Pilger aus Spanien, Italien und den USA nun wirklich nicht gekannt haben konnten. Unser Heimvorteil hatte sich doch noch ausgezahlt!                    Annika Witzel


Papst Benedikt XVI. segnet dir Menschen, die zum WJT 2005 gekommen waren

 

Krystian Krawietz in Corpus Christi eingeführt

Die Gemeinde Corpus Christi, Nürnberg-Herpersdorf freut sich, daß die Pfarrei wieder neu besetzt ist. Am 11. September 2005 wurde Krystian Krawietz von Dekan Robert Pappenheimer im Rahmen eines Fest-gottesdienstes in die Gemeinde eingeführt. Hier wurden ihm offiziell die Schlüssel des Gotteshauses übergeben. Beim anschließenden Empfang im Pfarrsaal bot sich die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch.

Den Schwerpunkt seines Wirkens sieht Pfarrer Krawietz „im Gespräch mit den Gläubigen. Diesen Bogen möchte er von den alten bis zu den jungen Leuten spannen.“

Gottes segnende Hand möge ihn bei seiner neuen Aufgabe stets begleiten.

Krystian Krawietz wurde 1965 in Groß Strehlitz, Oberschlesien/Polen geboren. Er studierte in Krakau Philosophie und Theologie. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1993 war er zunächst in Landshut und Gößweinstein eingesetzt. Seit acht Jahren ist er in der Diözese Eichstätt seelsorglich tätig: Von 1997 bis 2001 war er Kaplan in Nürnberg-Reichelsdorf und in Weißenburg. Vier Jahre leitete er die beiden Pfarreien Absberg und Obererlbach.


Pfarrer Krystian Krawietz

 

Pfarrgemeinderatswahlen 2006

Die nächsten Pfarrgemeinderatswahlen stehen vor der Tür. Am 12. März 2006 finden die nächsten Wahlen statt. Sie stehen unter dem Motto: “Aus Überzeugung – kandidieren – wählen –  mitmachen“.

Zur Zeit ist das kirchliche Leben ist in unse­rem Bistum großen Veränderungen unter­worfen. Katholische ChristenInnen müssen alte Denkgewohnheiten aufgeben und aufbrechen, neues Leben in die Gemeinden zu bringen. Zeichen setzen in der Kooperation der Pfarrgemeinden und  in den Seelsorgeeinheiten. Erste Erfahrungen sind gemacht. Chancen tun sich auf, wenn wir über unseren eigenen Kirchturm schauen.

Die Seelsorge liegt in der gemeinsamen Verantwortung aller Christen. Diese beginnt in der Familie und hört in der Gemeinde noch nicht auf. Kandidieren auch Sie für den Pfarrgemeinderat?


Motto der Pfarrgemeinderatswahl 2006:
Aus Überzeugung: kandidieren, wählen, mitmachen



Termine Oktober 2005 - März 2006

Corpus Christi     An der Radrunde 155,  90455 Nürnberg     Tel. 884491  

02.10. Sonntag

10:00 Uhr

 

Gottesdienst mit Neu-Diakon Matthias Stepper
02.10., 6.11., 4.12.

19:00 Uhr

 

Ökumenisches Friedensgebet, jeweils 1. Sonntag
01.10./02.10.

 

 

Eine-Welt-Waren-Verkauf, jeweils 1. Wochenende
08.10. Samstag

20:00 Uhr

 

Weinfest
12.10. Mittwoch

15:00 Uhr

 

Oberschlesien und unser Pfarrer (Senioren)
19.10. Mittwoch

09:00 Uhr

 

Wanderung bei Etzelwang (Ruheständler)
27.10. Donnerstag

19:30 Uhr

 

Glaubensgespräch: Gastfreundschaft
Folgetermine 10.11. und 24.11.
09.11. Mittwoch

15:00 Uhr

 

Glocken und ihre Geschichte (Senioren)
19.01. Donnerstag

20:00 Uhr

 

Zauberhaftes Sizilien, Ref. M.Mauser (KAB)

 

Maria Königin     Seckendorfstraße 8,  90455 Nürnberg, Tel. 09129  7021

01.10. bis 31.10.

18:30 Uhr

 

Oktoberrosenkranz
02.10.Sonntag

  9:30 Uhr

 

Erntedankgottesdienst mit Erntestäbchen
19.10. Mittwoch

19:30 Uhr

 

St. Petersburger Kosakenchor
Vorverkauf 14,-€, Abendk. 16,-€, Kinder b.12J frei
21.10. Freitag

19:30 Uhr

 

Großes Schafkopfturnier
01.11. bis 04.11.

19:30 Uhr

 

Ökumenische Bibelwoche
16./18./19. Nov.

 

 

Ökumenische Kinderbibelwoche
26.11. Samstag

20:00 Uhr

 

“Jasna Gora“ – Tschenstochau, Ref. Pater Adam
09.12. Freitag

8:30 Uhr

 

Einkehrtag der Senioren mit Dr. Lorenz Gadient:
Thema: Eucharistie (Voranmeldung)

 

St. Rupert             Pfarramt: Leerstetter Straße 4,  90469 Nürnberg, Tel. 482013
                                Pfarrheim: Königshammerstraße 56

12.10. Mittwoch

10:00 Uhr

 

Seniorenclubfahrt
16.10. Sonntag

10:00 Uhr

 

Familien-Gottesdienst
16.10. Sonntag

 

 

Eine-Welt-Laden-Verkauf nach dem Gottesdienst
(auch 27.11. (mit Kuchenverkauf), 26.12.)
23.10. Sonntag

 

 

Kleiderbasar im Kindergarten
26.11. Samstag

18:00 Uhr

 

Waldlermesse
27.11. Sonntag

10:00 Uhr

 

Familien-Gottesdienst

 

St. Wunibald        Pfarramt: Leerstetter Straße 4,  90469 Nürnberg, Tel. 482013
                                Kirche und Pfarrheim: Saarbrückener Str. 63

02.10. Sonntag

10:00 Uhr

 

Kinderwortgottesdienst im Pfarrheim
23.10. Sonntag

11:15 Uhr

 

Eine-Welt-Laden-Verkauf (auch 13.11., 20.11., 4.12, 11.12. (m. Lebkuchen + Tee), 18.12., 25.12.)
02.-04.11.

 

 

Ökumenische Kinderbibelwoche
13.11. Sonntag

10:00 Uhr

 

Kinderwortgottesdienst im Pfarrheim

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