Hirtengang - Wüste in uns?


Bei Schneegestöber machten sich die Gruppen der drei Pfarreien auf zum Hirtengang in die Corpus Christi Kirche. Jeder Teilnehmer sollte unterwegs etwas einsammeln und zur Andacht mitbringen.


Trotz nasskalten Wetters machten sich rund 50 Hirtengänger aus St. Rupert, Maria Königin und Corpus Christi bei Schneegestöber auf den Weg, um beim Hirtengang dabei zu sein. 

Pfarrer Neufanger nahm das biblische Thema der Wüste auf. Wüste ist lebensfeindlich und dennoch gibt es dort Leben. Wüste sind Steine auf dem Weg, Steine im Weg. Wüste, das ist manchmal unser Leben, das Leben von uns selbst. 
Wie können wir dieser Wüste begegnen? Nicht alles läuft rund und glatt. 
Wir suchen Geborgenheit. Eine Höhle kann Schutz und Halt bieten. Eine Wurzel trägt einen Baum und gibt Halt. Wurzeln sind nicht geradlinig sondern natürlich gewachsen, manchmal verwachsen mit Löchern und Unebenheiten. Das Leben hat Ecken und Kanten, ist nicht hochglanzpoliert.
Die Teilnehmer wurden eingeladen, ihre Gedanken und Anliegen vor Gott zu tragen und ein Licht an der Osterkerze zu entzünden.

Nach der Andacht waren die Hirtengänger in das Foyer zu Glühwein und Gebäck eingeladen. Viele gute Gespräche ergaben sich mit bekannten und unbekannten Menschen.

Vielen Dank an die Gruppe, welche den Abend vorbereitete.




Eine Wurzel, nicht gerade und ohne Makel, sondern natürlich gewachsen. Gibt mir meine Umgebung Vertrautheit und Geborgenheit? 


Gedanken, Wünsche oder Anliegen vor Gott tragen: Was bewegt mich heute? Was kann mich durch die kommende Adventzeit tragen?




Viele gute Gespräche nach der Andacht im Foyer des Pfarrheims.

Hier konnte man mit bekannten oder unbekannten Menschen ins Gespräch kommen. 


Der Schnee tauchte die Außenwelt in ein winterliches Kleid.  


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