Pfarrversammlung am 22. Oktober 2015
Was tut sich in unserer Pfarrgemeinde?

Bereits Ende März fand eine Pfarrversammlung statt. Am 22.10.2015 waren erneut 32 Gemeindemitglieder der Einladung zur Pfarrversammlung gefolgt. PGR-Vorsitzender Claus Schmitt begrüßte die vielen Interessierten und moderierte den Abend. Vier Themen aus dem Gemeindeleben wurden herausgegriffen und mit den Anwesenden diskutiert: Fragen aus dem Postkasten, Kindertagesstätte / Hort Renovierung und Ausbau, Flüchtlinge in Nürnberg, Fragen rund um unsere Kirche.


PGR-Vorsitzender Schmitt eröffnet die Pfarrversammlung.

Postkasten
Im “Postkasten“ wurden 10 Anfragen gefunden. Über alle Fragen im Detail zu berichten, übersteigt den Rahmen dieses Artikels. Das Protokoll zur Pfarrversammlung hängt im Vorraum zur Kirche aus.
Es wird zukünftig darauf hingewiesen, wenn eine Rosenkranzandacht mit Aussetzung (Dauer ca. 1 Std.) stattfindet. Ein Rosenkranzgebet dauert etwa ½ Stunde.
Festgelegt wurde, dass vom 01.10.-31.03. das Rosenkranzgebet um 17:30 und die Messe um 18:00 Uhr ist. Vom 01.04.-30.09. um 18:30, Messe um 19:00. Mittwochs ist Maiandacht um 19:00 Uhr.
Kirchenpfleger Viefhaus erläuterte, dass das “Umpflanzen der Bäume“ auf der KV-Sitzung am 06.Okt. besprochen wurde. Die Meinungsbildung ist im Gange. Die Kosten liegen bei 10.000 €. Es wurden Pro und Contra einer Versetzung intensiv diskutiert. Ergebnis der Abstimmung: 2 Erhalt der Bäume, 3 neutral, 27 Fällen / Neupflanzen.
Das Problem der “kalten Kirche“ ist nicht die Raumtemperatur, sondern die Zugluft in der Kirche, die aus 16oC Raumtemperatur gefühlte 7oC bis 8oC macht. Eine Infrarotmessung zeigte, dass das Dachflächenfenster über dem Altar eine riesige Kältebrücke darstellt. Um das Problem zu beheben, muss eine aufwändige Sanierung erfolgen. Ein neuer Heizkessel wurde eingebaut und die verschlammten Leitungen gespült. Dies sollte einen positiven Effekt haben.
Die Werktagkirche hat einen eigenen Kreislauf der Fußbodenheizung. Es ist geplant, die Werktagkirche mit einer Glastrennwand zu versehen. Um einen Zuschuss des Bistums Eichstätt zu erhalten, ist ein künstlerisches Gesamtkonzept notwendig. Gespräche mit Fachfirmen laufen, das Diözesanbauamt ist eingeschaltet. Eine Mehrheit der Anwesenden sprach sich für eine Bestuhlung in der Werktagkirche für die Gottesdienste mit Blick auf das Kreuzwegfenster aus.

Rund um unsere Kirche
Die Außenbeleuchtung der Kirche wird in der dunklen Winterzeit ½ Stunde vor Gottesdienstbeginn eingeschaltet.

Veranstaltungen in Corpus Christi
Die Teilnehmerzahl der Veranstaltungen schwindet. Die Frage war: Planen wir an der Gemeinde vorbei? 
Die Gemeinde vor Ort hat vier grundlegende Aufträge: Feier der Liturgie, den Glauben weitergeben, Diakonie und Gemeinschaft.
Doch es finden seit Jahren viele Veranstaltungen in CC statt, welche generationsübergreifend angenommen werden.

Flüchtlinge in Nürnberg
Gemeindereferentin Gabi Zucker berichtet: Ein Arbeitskreis in Eibach (Rotes Kreuz, AWO, kath. / ev. Kirche) lud zum Thema “Flüchtlinge“ zu einer Infoveranstaltung ein. Es gibt in Nürnberg Sozialhelfer, die wissen, was dringend benötigt wird. Bei dieser professionellen Hilfe kann man den Bedarf vorab klären. Es mache Sinn, nur solch bestimmte Artikel zu sammeln.
Wir machen in CC einen Aushang mit Kontaktadressen. Als Christen haben wir momentan den Auftrag, die Not zu lindern. Auf der Ebene Seelsorgeeinheit soll ein Beauftragter für Flüchtlinge gesucht werden.

Umbau der Kindertagesstätte / Hort
Der Kirchpfleger Viefhaus berichtete, dass im Juli 2015 der Bauantrag gestellt wurde und der Eingang der Baugenehmigung in 14 Tagen erwartet wird. Der Baustart ist für März 2016 geplant und das Projekt wird ca. 12-13 Monate dauern.
Ein Abschiedsfest vom Pfarrsaal ist für den 23./24. Januar mit Kaffee / Kuchen angedacht. Der Umzug der Kindertagesstätte in den Pfarrsaal ist für den 08.02.2016 geplant. Für die Seniorennachmittage (3. Dienstag im Monat) werden Fahrdienste nach Kornburg gesucht.

Die geplanten Kosten des Umbaus haben sich wegen des Bauuntergrunds auf 2 Mio. € erhöht. Zuschüsse: Stadt Nbg 1 Mio. €, Eichstätt 0,7 Mio. €. Die Gemeinde muss also 300 T€ selbst tragen. 170 T€ Eigenkapital ist vorhanden. Die restlichen 130 T€ sollen mit Spenden und Darlehen gedeckt werden. 15 T€ Darlehen und 9 T€ Spenden sind bereits eingegangen. Der Kirchenpfleger wirbt um eine Beteiligung. Ein Info-Flyer ist in Arbeit, der in die Briefkästen verteilt wird.


Die Pfarrgemeindemitglieder beteiligten sich rege mit Beiträgen zu den Tagesthemen


Kirchenpfleger Viefhaus und PGR-Vorsitzender Schmitt bedankten sich bei den Anwesenden für ihr Kommen und bei allen ehrenamtlich Aktiven für ihr Engagement. Pfarrvikar Vulpe schloss den Abend mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen.

Herbert Hänecke




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